Mondosano: Guten Tag, Frau T. Sie haben bis vor Kurzem über Mondosano an einer Asthma-Studie teilgenommen. Erzählen Sie gerne kurz, wie Sie auf Mondosano gestoßen sind.

Trude T.: Über das Internet. Auf Facebook habe ich die Werbung gesehen und da ich Asthma habe dachte ich, da bewerbe ich mich mal. Und das ging dann auch recht schnell, dass ich von Mondosano angerufen wurde.

Wieso war die Studie interessant für Sie?

Einfach so. Ich habe halt gedacht, das mache ich mal. Ich habe mir da nichts weiter bei gedacht, muss ich ehrlich sagen. Ich wollte einfach mal etwas Neues ausprobieren.

Wie war der weitere Ablauf nach dem Telefonat mit Mondosano?

Ich habe mit dem Studienzentrum einen Termin ausgemacht, für eine Voruntersuchung. Da wurde entschieden, ob ich zu der Studie passe. Das hat geklappt und dann habe ich auch gleich einen Termin bekommen, an dem das alles losging.

Haben Sie zu Beginn Sorgen oder Bedenken gegenüber der Studie gehabt?

Nein, die haben mir alles erklärt und ich habe auch schriftliche Sachen mitbekommen, die ich mir durchlesen konnte. Damit war das für mich in Ordnung.

Haben Sie trotzdem mit Ihrem behandelnden Arzt zuvor über die Studienteilnahme gesprochen?

Nein, das habe ich nicht.

Wieso nicht?

Ich habe da eigentlich keinen Grund für gesehen. Ich habe vor vielen Jahren schonmal an einer Bluthochdruck-Studie teilgenommen. Das hatte ich ihm gesagt und er meinte, das sei OK. Ich glaube nicht, dass er mir jetzt davon abgeraten hätte. Also habe ich da keine Bedenken gesehen.

Sie haben die Studie gerade erst abgeschlossen. Können Sie kurz erzählen, wie sie ablief, was Sie tun mussten?

Ich musste einen Atemtest machen und habe dann ein Medikament zum Inhalieren mit nach Hause bekommen. Nach einer gewissen Zeit wurde der Test wiederholt, ob sich die Atmung verbessert hat. Dann wurde von Zeit zu Zeit Blut abgenommen, ein Urintest und ein EKG gemacht. Das war ein sehr, sehr guter Service. So viele Untersuchungen bekommt man sonst nicht.

„Jeder, der das hier liest, sollte sich selbst für eine Studie bewerben.“

Wie ging es Ihnen mit dem Studien-Medikament?

Damit ist es besser geworden, das Ergebnis hat sich insgesamt verbessert. Mir ging es in der Zeit besser als vor der Studie.

Haben Sie sich vorher Sorgen gemacht, dass das Medikament eventuell nicht so gut wirken könnte und es Ihnen damit vielleicht schlechter geht?

Nein, ich hatte ja ein Notfallspray. Das habe ich während der Studie auch gebraucht, aber insgesamt ging es mir besser als vorher.

Hatten Sie zwischen den Untersuchungsterminen einen Ansprechpartner im Studienzentrum, den Sie bei Fragen kontaktieren konnten?

Ja, den habe ich gehabt. Wenn irgendetwas gewesen wäre, hätte ich jederzeit anrufen können. Aber das war nicht der Fall, es ist alles glatt gelaufen.

Hatten Sie während der Studie auch Kontakt zu anderen Studienteilnehmern?

Ja. Mit denen, die im Wartezimmer gesessen haben, hat man sich unterhalten. Aber so richtig über die Studie gesprochen hat man nicht.

Wie haben Sie sich denn als Studienteilnehmer gefühlt? Man hört ja oft negative Begriffe.

Nein, ich wusste ja um was es geht, deswegen habe ich mich nicht als Versuchskaninchen oder so gefühlt. Es war ja nichts, was ich nicht wusste, was mir da gegeben wurde.

Was hat Ihnen rückblickend an der Studienteilnahme am besten gefallen?

Die Freundlichkeit der Mitarbeiter ist natürlich immer gut. Ich musste ein paar Mal länger als 4 Stunden dortbleiben. Da hat man mir ein Zimmer angeboten, wo ich mich ausruhen konnte. Zwischendurch habe ich auch immer Mal den Arzt gesehen und es war immer jemand da, den man ansprechen konnte. Das war schon gut. Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt.

Warum ist klinische Forschung für Sie wichtig?

Ich denke mal, dass sich Medikamente ja immer verbessern sollen und auch müssen. Dafür sind solche Studien halt wichtig. Ganz einfach.

Sie sagten, dass Sie zuvor bereits an einer anderen Studie teilgenommen haben. Lief da auch alles so gut?

Die Studie war nicht so aufwändig wie jetzt die Asthma-Studie und daher war auch die Betreuung nicht ganz so intensiv wie dieses Mal. Aber es waren alle freundlich und es war alles in Ordnung. Aber wie gesagt, es war halt nicht so aufwändig. Hat auch nicht so lange gedauert.

War denn die jetzige Studie schon fast zu aufwändig für Sie?

Nein, fand ich nicht. Ich wusste immer früh genug wann die Termine waren, da hat man sich dann halt drauf eingestellt.

Wie geht es nach der Studie für Sie weiter?

Ich hatte noch ein Abschlussgespräch mit dem Prüfarzt, der mir einen Termin beim Lungenarzt gegeben hat. Da bekomme ich nochmal eine richtige Grunduntersuchung, auch wegen meiner Allergien. Und der hat mir auch das neue Mittel verschrieben, das ich in der Studie genommen habe.

Dann profitieren Sie also auch nach der Studie noch von Ihrer Teilnahme. Es war ja auch schon Ihre zweite Studie. Können Sie sich vorstellen, an weiteren Studien teilzunehmen?

Ja, ich denke schon. Da ich ja auch Rentner bin verfüge ich über eine gewisse Zeit und da kann man so etwas gut machen.

Ist irgendetwas besonders positiv oder negativ herausgestochen?

Also Negatives kann ich nichts sagen. Jeder, der das hier liest, sollte sich selbst mal bewerben.

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