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    Gute Neuigkeiten aus London

    Die Langzeitfolgen eines krankhaft erhöhten Bluthochdrucks (Hypertonie) sind nicht kleinzureden. Neben der Gefahr von Herzinfarkten, Schlaganfällen und einer schwerwiegenden Herzschwäche haben neue Forschungsergebnisse zeigen können, dass das Demenzrisiko bei einem erst spät einsetzenden Bluthochdruck sinkt. Eine Erkenntnis, die im Licht einer anderen Publikation hohe Relevanz aufzeigt. So gab das Statistische Bundesamt bekannt, dass der Zuwachs von Demenzerkrankten in Deutschland bis zum Jahre 2050 bei 144% liegen wird.

    Während Bluthochdruck zu schwerwiegenden Folgen wie einem Herzinfarkt führen kann, kann er nach neuen Erkenntnissen jedoch auch das Demenzrisiko senken!

    Bereits seit einigen Jahren ist bekannt, dass bei der Ausprägung eines Bluthochdrucks nicht alleinig eine ungesunde Lebensweise hauptverantwortlich ist. So tragen die Gene eines Menschen unmittelbar zu einem erhöhten Hypertonie-Risiko bei. Wissenschaftlern der Queen Mary University of London ist nun ein evtl. Durchbruch gelungen. Sie konnten nicht nur 107 Genvarianten detektieren, die eine Mitschuld an einem Bluthochdruckleiden haben, sondern haben auch einen Gentest entwickelt, der künftig die Entwicklung einer Hypertonie vorhersehbar machen könnte. Mit Hilfe dieses Gentests könnte eine frühzeitige, protektive Therapie und Verhaltensumstellung der Betroffenen stattfinden. Erkrankungen, die erst aufgrund eines Bluthochdrucks entstehen, könnten langfristig vermeidbar werden. Dies wiederum bedeutet neben einer Lebensqualitätssteigerung bei den Betroffenen, auch eine Kostenreduktion für das Gesundheitssystem. Synergieeffekte, die in keinster Weise gestoppt werden sollten.

    Quellenangaben

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