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    Häufig gibt es bei einer Diabeteserkrankung über Jahre keine eindeutigen Symptome. Bei Typ-1 Erkrankungen treten die Symptome jedoch ad hoc auf und es betrifft in der Regel Jugendliche und Erwachsene bis zu Ihrem 40. Lebensjahr. Bis es zu einer Diagnose eines Typ-2 Diabetes kommt, vergeht in der Regel einige Zeit. Dieser Umstand ist der langsamen und eher unspezifischen Symptomausprägung geschuldet.

    Symptome bei Diabetes Typ 1

    Ein Typ-1-Diabetes entwickelt (manifestiert) sich innerhalb weniger Wochen und ist aufgrund der Symptomentwicklung häufig schnell als solcher erkennbar. Dazu gehören: Müdigkeit, Leistungsminderung, ein gesteigerter Durst, Harndrang und Gewichtsverlust. Auch eine erhöhte Infektionsrate kann ein Hinweis sein. Grund für diese Symptomatik ist ein absoluter Insulinmangel im Körper. Dieser Produktionsmangel entsteht durch eine Zerstörung der Langerhanschen Inselzellen, die in der Bauchspeicheldrüse verantwortlich für die Insulinproduktion sind.

    Ausschlaggebend für einen Arztbesuch ist dabei vielfach der gesteigerte Durst und der vermehrte Drang zum Wasserlassen.

    Symptome bei Diabetes Typ 2

    Im Gegensatz zum Typ 1 ist eine Diabeteserkrankung vom Typ 2 erst deutlich später erkennbar und durch eine schleichende Symptomentwicklung gekennzeichnet. Alle für Typ 1 genannten Symptome können grundsätzlich auch bei einer Typ-2-Erkrankung auftreten. In der Regel fällt die Intensität jedoch deutlich geringer aus und entwickelt sich über einen längeren Zeitraum. Dies kann dazu führen, dass die Symptome von Betroffenen erst sehr spät wahrgenommen werden. Schätzungsweise beobachten nur weniger als die Hälfte der an Diabetes mellitus Typ-2 Erkrankten die typischen Symptome. Nicht selten wird die Diagnose eines Diabetes mellitus vom Typ 2 gestellt, wenn Erkrankte wegen Symptomen einer Folgeerkrankung untersucht werden. Beim Diabetes mellitus Typ 2 ist die Produktion von Insulin gestört und es besteht eine herabgesetzte Insulinwirkung.

    Die Diagnose von Diabetes als Chance begreifen!

    Die Diagnose Diabetes geht, unabhängig vom Typ, mit einer erheblichen Veränderung des täglichen Lebens einher. Typ-1-Diabetiker müssen in der Folge Insulin spritzen, bei einer Typ-2-Diagnose müssen Betroffene sich zumindest auf eine gesündere Ernährung und auf mehr Bewegung einstellen.
    In jedem Fall findet durch die Diagnose ein Wahrnehmen und ein Bewusstsein für die Erkrankung statt. Dies bietet die Chance, den eigenen Stoffwechsel nachhaltig zu unterstützen, die Symptome zu lindern und damit auch Lebensqualität zu sichern.

    Quellenangaben

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