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    Die gezielte Lungendenervierung oder TLD (Targeted Lung Denervation) ist vorwiegend für mittelschwere bis schwere COPD-Erkrankungen geeignet. Der Eingriff erfolgt mittels eines Katheters, welcher in die Lunge eingeführt wird. Bei diesem Verfahren werden durch das Aussenden gezielter Energieströme die Leitungen übersensibler Nerven in der Lunge unterbrochen. In der Folge öffnen sich die Atemwege deutlich besser, was zu einer verbesserten Atemfähigkeit führt.

    Ziel der Behandlung ist es, die Lebensqualität von COPD-Patienten zu steigern, indem die Bewegungs- und Atemfähigkeit positiv beeinflusst wird.

    Die Anwendung ist nur einmalig notwendig, der Eingriff selbst dauert etwa eine Stunde. Neben COPD ist das Verfahren perspektivisch auch für Asthmapatienten interessant.

    Darüber hinaus wirkt die Lungendenervierung entzündungshemmend und verringert die Schleimproduktion in der Lunge, was ebenfalls die Beschwerden lindern kann.

    Quellenangaben

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