In welcher Häufigkeit tritt Alzheimer auf?

An Alzheimer erkranken überwiegend Menschen im Alter von über 65 Jahren. Die Anzahl der Betroffenen wird sich bis 2050 aufgrund der demografischen Entwicklung verdoppeln.


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Merkzettel helfen bei Alzheimer

Aktuell sind rund zwei Prozent der Bevölkerung in Europa von Alzheimer betroffen, in Deutschland etwa 700.000 Menschen. Die Anzahl der neu gestellten Diagnosen beträgt aktuell rund 120.000 pro Jahr. Die steigende Lebenserwartung führt dazu, dass mehr Menschen das für Alzheimer kritische Alter erreichen. In der Folge führt dies zu einer erhöhten Anzahl an Betroffenen. Mit zunehmendem Alter steigt die Prävalenz, der Anteil an Erkrankten in der untersuchten Gruppe, deutlich an. Während bei den 70-jährigen nur rund drei Prozent an Alzheimer leiden, ist der Anteil der 85-jährigen mit rund 20% erheblich höher. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Prävalenz bei den über 85-jährigen wieder sinkt. Dieser Umstand wird damit erklärt, dass wenige Erkrankte dieses Alter erreichen. Diejenigen, die in diesem Alter nicht von der Krankheit betroffen sind, haben von ihrer genetischen Veranlagung her nur ein niedriges Risiko an Alzheimer zu erkranken.


Sie sehen also, das Fortschreiten der Erkrankungshäufigkeit ist kaum einzudämmen. Was das für Sie und Ihre Angehörigen bedeuten kann und was Sie alles über Alzheimer wissen sollten, lesen Sie in unserem Alzheimer-Ratgeber.


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Wenn Sie oder ein Angehöriger an Alzheimer leiden können Sie sich kostenlos bei Mondosano registrieren. Sie erhalten dann aktuelle Informationen zu neuen Studien in Ihrem Krankheitsgebiet und können sich bei möglicher Eignung von uns an eine passende Studie vermitteln lassen.

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Quellenangaben

veröffentlicht am 27.02.2017 | verfasst vom Redaktionsteam