Blutspende kann Leben retten – die wichtigsten Fakten!


Ohne Blut kein Leben. Blut stellt die Gerinnung, die Immunabwehr, den Sauerstofftransport, die Wärmeregulation und den Transport von Nährstoffen und Abbauprodukten sicher. Eine Spende rettet Leben!


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„Ein kleiner Piks, kurz abwarten und danach 20 Minuten entspannen. Und schon haben Sie anderen mit Ihrer Blutspende geholfen und vielleicht sogar ein Leben gerettet. Denn es gibt noch keinen gleichwertigen künstlichen Ersatz für Blut. Helfen Sie mit!“H. Gröhe, Bundesgesundheitsminister

Blutspende Erfahrungsbericht

Im Jahre 2004 hat die WHO (Weltgesundheitsorganisation) den 14.06. als internationalen Blutspendetag ausgerufen. Am Weltblutspendetag wird seitdem jährlich an den Entdecker der Blutgruppen erinnert. Durch den wissenschaftlichen Einsatz von Karl Landsteiner können nun tausende Menschen einen zweiten oder gar dritten Geburtstag feiern. Große Operationen oder Unfälle sind seit der Entdeckung der Blutgruppen und einer daraus resultierenden Möglichkeit der Blutspende nicht mehr gleich zu setzen mit einem Todesurteil.


80% der Bundesbürger benötigen einmal in ihrem Leben eine Blutspende


Eine Zahl die aufzeigt, wie fest eine Fremdblutspende in das medizinische Versorgungsnetz verankert ist. Ein Grund für uns Sie mit auf die Reise der Blutspende zu nehmen und Ihnen aufzuzeigen wie wichtig eine Spende ist.


Unterscheidung und Verteilung der Blutgruppen

Blutgruppe Verteilung

Es gibt insgesamt 4 Blutgruppen die jeweils nochmals gegliedert werden in Rhesus positiv und Rhesus negativ – 85% der Menschen sind Rhesus positiv. Dieses System wird als ABO-System und als Rhesus-System bezeichnet. Das Rhesus-System ist besonders für Schwangere relevant. Denn durch die Geburt des ersten Kindes können Antikörper im Blut aktiviert werden, die bei einer erneuten Schwangerschaft zu einer lebensbedrohlichen Gefahr für Mutter und Kind heranwachsen können.


Andere Länder, andere Sitten

In Japan ist die Blutgruppe eines Menschen mehr als eine Merkmalsausprägung von Blutkörperchen. Die Blutgruppe spiegelt auch den Charakter eines Menschen wieder. So werden als Begründung einer Einstellung in einem Unternehmen auch gerne mal die Blutgruppen der Bewerber zu Hand genommen – passt der Kandidat auf seine Position? Harmoniert er mit den Kollegen in der Abteilung?

Sind Sie eher der Jäger unter den Menschen oder doch der König? Lesen Sie selbst!

Blutgruppe A – der „Bauer“

Positive Charakterzüge: aufrichtig, einfühlsam, umsichtig, hart und schöpferisch
Negative Charakterzüge: zu ernst, konservativ, anspruchsvoll und kompromisslos

Blutgruppe B – der „Jäger“

Positive Charakterzüge: tatkräftig, heiter, interessiert, kontaktfreudig, ausgelassen und liberal
Negative Charakterzüge: unverantwortlich, egoistisch

Blutgruppe AB – der „Humanist“

Positive Charakterzüge: beherrscht, effizient, rational, gelassen und überlegt
Negative Charakterzüge: unentschlossen, schüchtern und kritisch

Blutgruppe 0 – der „Krieger“

Positive Charakterzüge: gesellig, optimistisch, liebenswürdig
Negative Charakterzüge: achtlos, eitel und arrogant


Blutspenderzahlen

Seit Jahren ist ein Rückgang der Blutspenderzahlen zu vermerken. So wurden im Jahre 2010 insgesamt 4,9 Millionen Vollblutspenden getätigt. Im Jahr 2015 sank dieser Wert auf 4,1 Millionen Spenden. Woher dieser Rückgang der Spenderzahlen rührt, vermag kaum einer zu sagen. Wichtig scheint jedoch, dass die Bevölkerung wieder mehr in die Verantwortung gezogen wird; Aufklärungskampagnen durchgeführt werden und den Bürgern erklärt wird wo man wie spenden kann.

In einer erst kürzlich erschienen repräsentativen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Spenderverhalten der Deutschen kam ans Licht, dass Männer in der Regel häufiger zur Blutspende gehen als Frauen (56% zu 42%). Auffällig war ebenfalls, dass besonders die Generation der zwischen 18- und 25-Jährigen selten zum Spender werden. Auch hier scheint die Notwendigkeit der Aufklärung bestätigt.


Wer darf spenden?

  • Alter zwischen 18 und 73 Jahren
  • bei der Erstblutspende darf man nicht älter als 64 Jahre sein
  • Mindestgewicht von 50 kg
  • man sollte sich gesund fühlen (keine Infektionen oder Fieber in den letzten Wochen)
  • keine Impfungen in den letzten Wochen (Lebendimpfstoff)
  • keine Schwangerschaft oder stillende Mütter
  • chronische Lebererkrankungen (Hepatitis, Gelbsucht) nur in Ausnahmefällen
  • keine Tätowierungen in den letzten 4 Monaten
  • keine HIV-Infektion und auch kein Verdacht eine zu haben
  • gewisse Reiseziele im Ausland sind Grund für eine temporäre Rückstellung der Spende

Männer dürfen 6x im Jahr spenden und Frauen 4x im Jahr


Wer braucht mein Blut?

Die Hauptabnehmer in Deutschland für Blutkonserven sind Krebspatienten. Aber auch bei zahlreichen großen Operationen benötigt der Körper Ersatz für den Verlust von Blut. Darüber hinaus benötigen auch Patienten mit bestimmten Störungen der Blutbildung oder Gerinnungsfaktorenbildung Blutprodukte.


Was sind die Risiken einer Bluttransfusion?

  • Transfusionsreaktion / Allergische Reaktion: Patienten erhalten Blut der falschen Blutgruppe und reagieren im Grunde allergisch auf das Fremde Blut. Auch Blut ist ein „Organ“ und es kommt zu einer akuten Abstoßung dieses Organs. Die Folgen können lebensbedrohlich bis tödlich sein. Aber auch bei der richtigen Blutgruppe kann der Patient allergisch reagieren und es kann zu Blutdruckabfällen, Nierenschäden oder Lungenschäden kommen.
  • Infektionsgefahr: Auch wenn das Blut des Spenders starken Kontrollen unterliegt, kann es sein, dass es zu einer Übertragung von Hepatitis Viren oder HI-Viren kommt. Nach einer Infektion des Spenders mit dem HI-Virus ist ein Nachweis im Blut erst nach mind. 6 Wochen möglich.
  • Immunisierung: Erhält ein Patient häufig Blutkonserven kann es dazu kommen, dass er Antikörper entwickelt und es dann zu Unverträglichkeiten oder Wirksamkeitsverlusten der Blutkonserven kommt.
  • Eisenablagerung: Patienten, die häufig Blutkonserven erhalten, können das Eisen das in den Konserven enthalten ist in Leber, Bauchspeicheldrüse oder gar am Herzen ablagern. Diese Ablagerungen führen zu einer Funktionsbeeinträchtigung der Organe.

Mondosano ist ein Gesundheitsunternehmen. Wir sind nicht nur täglich im Einsatz für Sie um eine passende Studie zu finden, nein, wir haben ein umfassendes Gesundheitsverständnis. Deshalb war in diesem Jahr die halbe Belegschaft von Mondosano zum Blutspenden. Machen Sie es uns nach und helfen Sie, denn Blut rettet und Blut verbindet uns alle! Über jede Suchmaschine im Internet können Sie die nächste Blutspendezentrale in Ihrer Nähe ausfindig machen. Trauen Sie sich, Sie sind nicht allein.


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Wenn Sie an einer chronischen Krankheit leiden, können Sie sich kostenlos bei Mondosano registrieren. Sie erhalten dann aktuelle Informationen zu neuen Studien in Ihrem Krankheitsgebiet und können sich bei möglicher Eignung von uns an eine passende Studie vermitteln lassen.

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Quellenangaben

veröffentlicht am 09.06.2017 | verfasst vom Redaktionsteam