Lungenfibrose

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Klinische Studien für Lungenfibrose

Definition

Lungenfibrose ist ein Sammelbegriff für rund 200 verschiedene Lungenerkrankungen und hat ganz unterschiedliche Ursachen.

Die Erkrankung entsteht, wenn der Anteil an Bindegewebe immer mehr zunimmt und gesundes Bindegewebe durch Narbengewebe ersetzt wird.

Rund 750.000 Menschen in Europa sind Schätzungen zufolge aktuell von einer Lungenfibrose betroffen. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, kann ihr Fortschreiten noch zuverlässig gestoppt oder zumindest verzögert werden.

Frau mit Atemnot

Ursachen und Symptome

Alle Arten von Lungenfibrose haben gemeinsam, dass es bei Ausbruch zu einer chronischen Entzündung des Lungenbindegewebes kommt. Die Ursachen reichen von langjähriger Medikamenteneinnahme über das Einatmen von Schadstoffen bis hin zu genetischen Faktoren. Oder sie sind das Ergebnis von Bestrahlungstherapien bei Krebserkrankungen. In rund 50 Prozent der Fälle lassen sich jedoch keine konkreten Auslöser finden. Dann lautet die Diagnose idiopathische pulmonale Lungenfibrose (IPL). 

Durch die Entzündung bildet sich verstärkt neues Bindegewebe zwischen den Lungenbläschen und um die Blutgefäße herum. Dieses neue Bindegewebe verhärtet sich und vernarbt, gesundes Organgewebe wird beim Fortschreiten der Erkrankung so nach und nach durch Narbengewebe ersetzt.

Dadurch wird der Sauerstoff schlechter in die Blutgefäße transportiert, was dazu führt, dass der Gasaustausch gestört ist und die Sauerstoffaufnahme eingeschränkt wird. Die Lunge versteift, was das Atmen zunehmend erschwert.

Symptome sind neben Kurzatmigkeit und Reizhusten auch Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Appetitmangel, Gewichtsverlust oder auch die sogenannten Glasuhrnägel, bei denen sich die Nägel der Finger auffällig wölben. 

Die Symptome ähneln zwar auch denen der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), bei dieser verengen sich jedoch die Atemwege, was vor allem das Ausatmen erschwert. Bei der Lungenfibrose hingegen wird die Lunge durch die Vernarbung des Bindegewebes immer kleiner. Betroffene merken das insbesondere beim Einatmen. Denn die Atmung wird oberflächlich und beim Einatmen kommt es zu einem abrupten Atemstopp.

Therapiemöglichkeiten

Je früher die Erkrankung entdeckt wird und je weniger das Lungengewebe bereits geschädigt ist, desto besser sind die Chancen, den Verlauf der Lungenfibrose zu stoppen oder zu verlangsamen.

Wurde eine Lungenfibrose diagnostiziert, werden Betroffene vor allem mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt. Welche Wirkstoffe diese enthalten, hängt vor allem davon ab, ob die Ursachen für die Entstehung der Erkrankung bekannt sind, oder ob eine sogenannte idiopathische pulmonale Lungenfibrose vorliegt. In letzterem Fall konnten die Ursachen für die Entstehung nicht eindeutig geklärt werden.

Die Teilnahme an klinischen Studien bietet Betroffenen tolle Chancen, ihre Therapiemöglichkeiten weiter zu verbessern. Nehmen Sie als Proband teil, können Sie einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den medizinischen Fortschritt zu unterstützen und profitieren möglicherweise selbst von neuen Therapien und Medikamenten – noch bevor diese auf dem Markt sind.

Häufige Fragen

Bei einer klinischen Studie untersuchen Ärzte zusammen mit Erkrankten neue Behandlungen oder Geräte, um eine Krankheit zu therapieren. Im Vordergrund steht immer, dass Ansätze gefunden werden, die wirksam und arm an Nebenwirkungen sind.

Die Sicherheit der Studienteilnehmer und die Vermeidung von Risiken stehen bei jeder klinischen Studie an oberster Stelle. Jede klinische Studie in Deutschland wird vor Beginn von mehreren Kontrollinstanzen auf Aufbau, Ethik und Patientennutzen geprüft. Nur wenn die Studie den strengen Anforderungen entspricht, darf Sie auch durchgeführt werden.


Nichtsdestotrotz ist eine Studienteilnahme immer mit Risiken verbunden. Über die genauen Risiken einer jeden Studie klärt Sie der Prüfarzt beim Erstgespräch am Zentrum auf. Mit ihm können Sie alle Bedenken in Ruhe besprechen. Eine Teilnahme an einer Studie ist etwas sehr Persönliches. Sie können daher jederzeit von einer Teilnahme absehen oder auch zurücktreten.

Teilnehmer einer klinischen Studie leisten einen wertvollen Beitrag zum medizinischen Fortschritt und zur Verbesserung der Behandlung einer bestimmten Erkrankung. So können Sie selbst und zukünftige Patienten von den in der Studie gesammelten Erkenntnissen profitieren.

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