Ursachen für Alzheimer


Die Ursachen für eine Alzheimererkrankung sind bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass einzelne genetische Veranlagungen einen großen Einfluss ausüben. Mondosano hat Ihnen alles Wichtige zusammengetragen.


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Frau mit Alzheimer

Lange Zeit war wenig über die Ursachen von Alzheimer bekannt. Neue Erkenntnisse lassen den Schluss zu, dass sich insbesondere ein “ApoE” genanntes Protein, welches eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel des Menschen spielt, auf das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, nachteilig auswirkt. Liegt eine bestimmte Mutation des ApoE vor, so kann dies zu einem verringerten Neuritenwachstum und in der Folge zu einer sinkenden kognitiven Leistungsfähigkeit führen.

Etwa fünf bis zehn Prozent der an Alzheimer Erkrankten zeigen eine familiäre Häufung der Krankheit, die auf Mutationen mindestens eines von drei Genen auf den Chromosomen 14, 1 oder 21 zurückzuführen ist.

Neben dem Alter und einer individuellen genetischen Veranlagung, gelten noch weitere Dispositionen als Risikofaktoren. So können ein erlittenes Schädel-Hirn-Trauma, ein Diabetes, Bluthochdruck, Stoffwechselerkrankungen, erhöhte Cholesterinwerte oder ein erlittener Schlaganfall das persönliche Alzheimer-Risiko erhöhen.

Die Erforschung der Entstehungsmechanismen und Krankheitsbekämpfung einer Alzheimererkrankung ist unverändert wichtig. Es werden immer wieder neue Medikamente oder Gentests in klinischen Studien untersucht. Die Hoffnung bleibt, dass der große Durchbruch in der Alzheimerforschung bald kommt.


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Wenn Sie oder ein Angehöriger an Alzheimer leiden können Sie sich kostenlos bei Mondosano registrieren. Sie erhalten dann aktuelle Informationen zu neuen Studien in Ihrem Krankheitsgebiet und können sich bei möglicher Eignung von uns an eine passende Studie vermitteln lassen.

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Quellenangaben

veröffentlicht am 27.02.2017 | verfasst vom Redaktionsteam